Wie eine datenorientierte Mentalität
Olof Ahlby dank ProGrow zu einem smarteren Schweineerzeuger machte
Als Olof Ahlby 2001 seine Schweinefarm kaufte, konnte er bereits auf eine lange Geschichte in der Landwirtschaft zurückblicken. Er war auf einer Farm auf der schwedischen Insel Gotland aufgewachsen und leitete später seinen eigenen Betrieb mit jährlich etwa 7.500 Schlachtschweinen; er kannte die Produktionsabläufe somit auswendig. Doch selbst mit 25 Jahren Erfahrung hatte er das Gefühl, dass etwas fehlte – er wollte schnellere Einblicke. Er wollte Gewissheit. Und er wollte das manuelle Wiegen hinter sich lassen, das ihm zu spät zu wenige Informationen lieferte. Diese Suche führte ihn zu ProGrow. Olof hatte bereits vor Jahren von dem System gehört und die früheren Gespräche mit SKOVs Sales Manager, Ingemar Fransson, waren ihm im Gedächtnis geblieben.
Ich wollte die Ergebnisse meiner Produktion viel früher sehen können und manuelles Wiegen vermeiden.
Um dies zu erreichen, musste er weder ganz von vorne anfangen noch von seiner Philosophie abweichen. Es ging lediglich darum, Erfahrung in modernste Präzision zu verwandeln. Wie sich herausstellte, war ProGrow genau das Richtige für seine tägliche Produktion.
Eine Farm, die in Echtzeit „denkt“
Heute gehört es zu Olofs täglicher Routine, ProGrow aufzurufen. Jeden Morgen, jeden Nachmittag, immer, wenn sich irgendetwas „komisch“ anfühlt, öffnet er die App. Nicht, weil er es muss – sondern weil jeder Blick ihm etwas Nützliches mitteilt.
Ich öffne ProGrow jeden Tag.
Eine bestimmte Gewohnheit hat sich als besonders wertvoll erwiesen: das Überprüfen des Maximalgewichts in jeder Bucht. Dieses kleine Detail hat die Planung seiner Schlachtlogistik revolutioniert. Statt auf optische Anhaltspunkte zu warten oder gar zu raten, weiß er nun genau, wann die ersten Schweine bereit sind.
Ich überprüfe das Maximalgewicht relativ oft... dann weiß ich, ob ich den Transport der Schweine zum Schlachthof planen sollte.
Wenn das Verhalten mehr verrät
Eine der ersten wichtigen Lektionen betraf das Rastverhalten der Schweine. Es trat eine plötzliche Veränderung auf: Sie ruhten sich nicht mehr an ihren gewohnten Orten aus, sondern ließen sich auf dem Spaltboden nieder, den sie üblicherweise vermeiden. Das war ein ungewöhnliches Verhalten, das darauf hindeutete, dass etwas nicht in Ordnung war – und ProGrow erkannte es sofort.
Die Anzahl der täglichen Wiegungen fiel ab. Nicht etwa aufgrund eines Systemfehlers, sondern weil die Schweine nicht mehr in den Fütterungsbereich gingen, wo sie von den Kameras gemessen wurden.
Wir konnten die Verhaltensänderung deutlich erkennen, da die Zahl der Wiegungen erheblich abfiel.
Olof kombinierte diese Beobachtung mit seinen Kenntnissen über optimale Klimabedingungen für Schweine und ihr Verhalten. Temperaturen. Luftströmung. Einstellungen. Eine kleine Verhaltensänderung wurde plötzlich zu einem Warnsignal – von den Schweinen selbst.
Wir können untersuchen, ob etwas nicht optimal ist und ob wir möglicherweise Anpassungen an den Klimaeinstellungen vornehmen müssen.
Anders gesagt: Das Verhalten wurde zur Frühwarnung und ProGrow zur Lupe, die sie sichtbar machte. Der plötzliche Abfall der Anzahl der Wiegungen war keine Datenlücke, sondern ein Signal der Schweine, dass etwas Aufmerksamkeit erforderte. Indem er diese Signale mit den SKOV-Einstellungen kombinierte, konnte Olof Anpassungen vornehmen, bevor die Leistung einbrach, und nicht erst danach. Das ist der Moment, in dem ProGrow mehr als nur ein Diagramm ist und zu operativem Bewusstsein wird: Es zeigt sofort an, was sich in der Bucht verändert, sodass rechtzeitig die richtigen Korrekturmaßnahmen ergriffen werden können.
Schneller von Erkenntnissen zu Maßnahmen
ProGrow verschaffte Olof nicht nur Einblicke dazu, was in der Produktion geschieht. Es ermöglichte ihm zudem, schneller zu reagieren.
Er erinnert sich an einen Moment, als der tägliche Zuwachs plötzlich abfiel. Zunächst machte es keinen Sinn – bis er sich an eine neue Lieferung von Futterkonzentrat erinnerte. Durch den Abgleich des Liefertermins mit dem Wachstumseinbruch wurde die Antwort offensichtlich.
Es stellte sich heraus, dass die Qualität des neuen Konzentrats nicht zufriedenstellend war... als wir es wechselten, stieg der tägliche Zuwachs wieder wie erwartet an.
Was eine schwache, teure Woche hätte werden können, wurde zu einem Tag, an dem alles rechtzeitig korrigiert wurde – weil die Daten von ProGrow die Ursache sofort sichtbar machten.
Um keine wichtigen Gedanken, Ideen oder Maßnahmen zu vergessen, hinterlässt Olof direkt in den Mastkurven Kommentare, sodass Aktionen und Ergebnisse verknüpft bleiben.
Ich füge Kommentare hinzu, damit ich mich an wichtige Maßnahmen erinnern kann... anderenfalls würde ich vergessen, was während einer Mast passiert ist.
Dies bietet ihm außerdem die nötige Sicherheit, um zu experimentieren – neue Futterarten, Zusatzstoffe für das Wasser, Verfahren –, da er weiß, dass er die Auswirkung sofort sehen und nötigenfalls auf die Bremse treten kann.
Ich bekomme schnelle Rückmeldungen... und kann schnell wieder zu bewährten Verfahren zurückkehren.
Die richtigen Schweine zur richtigen Zeit liefern
Das Maximalgewicht pro Bucht ist zu einem von Olofs Lieblingssignalen geworden. Es macht die Sortierung zu einer Timingfrage, statt zu einem Ratespiel.
Ich nutze die Informationen zum Maximalgewicht in den Buchten, um zu beurteilen, wann ich die Schlachtschweine aussortieren sollte.
Dank dieser einzelnen Ansicht und diesen Daten verlassen die größten Schweine die Farm früher als zuvor. Das bedeutet weniger übergewichtige Schweine auf seiner Farm – und keine teure Fütterung am letzten Tag.
Ich schicke die größten Schweine nun früher zum Schlachthof… früher waren 5–10 % zu schwer. Diese Zahlen sind gesunken. Je früher ich sie aussortiere, desto mehr spare ich beim Futter.
Kurz gesagt: Timing ist Geld – und mit ProGrow bekommt er beides.
Erfolge teilen – und weiter planen
Olof behält Hilfsmittel, die funktionieren, nicht für sich. Er hat ProGrow anderen Schweineerzeugern auf Gotland gezeigt, es weiterempfohlen und plant bereits, weitere Systeme auf seiner Farm zu installieren.
Ich habe vor, in weitere ProGrow-Systeme zu investieren... Ich warte nur noch auf mein Angebot.
Zudem betont er, wie wertvoll der Fernzugriff auf den SKOV-Stallcomputer für seinen Service-Partner war.
Er konnte sehr schnell aus der Ferne auf diesen zugreifen und meine Klimaeinstellungen überprüfen, wenn etwas nicht korrekt eingerichtet war.
Für die Zukunft sieht Olof sogar noch mehr Potenzial. Mit immer mehr abgeschlossenen Masten konzentriert er sich nun auf den Vergleich der Wachstumsphasen – Woche 2, Woche 4, Woche 8 – und die Identifizierung neuer Bereiche mit Verbesserungsmöglichkeiten.
So kann ich leichter erkennen, ob es Wachstumsphasen gibt, in denen ich etwas verbessern könnte.